Wenn man will, dann schafft man es auch!

Die Karriere der stellvertretenden Kitaleiterin der Kita Phantasialand Antje Fleuti hat vor zehn Jahren begonnen. Als Teilnehmerin des ersten Ausbildungsjahrgangs unserer Fachschule Pädalogik startete sie 2009 mit der berufsbegleitenden Ausbildung.

 

Frau Fleuti, neben der Weiterbildung zur Facherzieherin für Sprache und Mentorin haben Sie berufsbegleitend den Fachwirt in Erziehungswesen gemacht und 2017 abgeschlossen. Wie haben Sie das geschafft?

Weil es dieses Ausbildungsangebot in Berlin nicht gibt, habe ich mich ein Jahr lang alle 14 Tage freitags in den Zug nach Bochum gesetzt. Der Träger hat dies durch Bildungsurlaub ermöglicht und indem ich den Freitag durch Überstundenabbau frei machen konnte. Nach dem Ende der Ausbildung habe ich mich bei der Bereichsleitung vorgestellt und mein Interesse an einer Leitungsposition deutlich gemacht. Noch am selben Tag habe ich einen Rückruf bekommen. Zuerst hat es mit einer stellvertretenden Leitung bei Orte für Kinder geklappt. Wegen der Wohnortnähe habe ich mich dann letzten Herbst als stellvertretende Leitung in der Kita Phantasialand beworben.

 

Sie arbeiten Vollzeit und haben zwei Kinder. Wie können Sie Ihren Leitungsjob mit der Familie vereinbaren?

Neben der Förderung durch den Träger habe ich ein tolles soziales Netzwerk, das mich unterstützt. Entscheidend ist der Wille, sich beruflich weiterzuentwickeln. Dann schafft man das auch. Die Möglichkeit, bei Kinder im Kiez durch die Vielzahl an Kitas in unterschiedlichen Bezirken auch in der Nähe des Wohnortes zu arbeiten, macht zusätzlich vieles einfacher.

 

Warum fühlen Sie sich bei Kinder im Kiez gut aufgehoben?

Aufgrund der vielen Qualitätsstandards, die mir schon bei der Ausbildung geholfen haben, mich zu orientieren. Das ist ein Vorteil, denn man kann ohne Probleme wechseln und sich darauf verlassen, dass in allen Häusern nach den Standards gearbeitet wird. Das gibt Sicherheit. Der Betriebsrat hat seit seiner Entstehung viele positive Veränderungen für die Mitarbeiter erwirkt. Die regelmäßigen Massagen, der Gehörschutz, die Erzieherstühle, Wickelkommoden mit Treppe usw. sind eine tolle Sache. Was mir auch gut gefällt, ist die pädagogische Arbeit mit den Bildungs- und Lerngeschichten und die Möglichkeit, sich durch Fortbildungen beruflich weiterzuentwickeln.

 

Wollen Sie auch einen Karriereschritt als stellvertretende Kitaleitung wagen? Hier finden Sie Ihre Chance!

 

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